Webradio und Livestream

Spezialtipp

Donaueschinger Musiktage 2020

Bild: SWR/Eric Richmond

Mittwoch, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 JetztMusik

Donaueschinger Musiktage 2020

Nicolas Hodges (Klavier)

Tagestipp

Heute, 21:00 Uhr SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Mary Lou Williams - First Lady of Jazz Dass Musik ein Weg aus der Misere sein kann, bemerkte Mary Lou schon als Kind: Wenn sie ihren Nachbarn zur Unterhaltung auf dem Klavier vorspielte, hörten die rassistischen Attacken auf - vorher war ihr Haus von denselben Nachbarn regelmässig mit Ziegelsteinen beworfen worden.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

haus von Danmarks Radio, Kopenhagen Aufzeichnung vom 15.04.2021 Franz Berwald Sinfonie Nr. 1 g-Moll "Sérieuse" Franz Schubert Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944 Dänisches Nationales Symphonie-Orchester Leitung: Herbert Blomstedt

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

magazin extra Verborgene Blätter Geschichten vom falschen Leben im richtigen Von Michael Langer Regie: der Autor Mit Philipp Schepmann, Ruth Schiefenbusch und Hendrik Stickan Produktion: Deutschlandfunk 2002 Länge: 44"39" Am Rande des Bayerischen Waldes. Auf einem einsamen Berg unter dem Laubdach einer 400-jährigen Linde ist der Damaszenerschmied zu Hause. Der Einödhof ist nur zu Fuß über steile Waldwege und verschlungene Pfade zu erreichen. Wer mag heute noch so leben? Unten im Tal, wo blitzblanke Land Cruiser die Dörfer unsicher machen, da hat man auch ein Handy und immer öfter einen Internetanschluss. Mitten in Amsterdam. Hier arbeitet ein Medienpirat hoch über den Grachten. Er pfeift auf eine Hightech-Karriere und leistet sich stattdessen einen eigenen anti-kommerziellen Sender auf UKW und im Netz zum Selbstkostenpreis. Sein Lebensraum ist das Studio, sein Sendegebiet der Cyberspace. Ein Eigenbrötler? Konjunkturbremser? Irgendwo in Belgien. Raul Vaneigem hat sich zurückgezogen. Er will von den Medien nichts mehr wissen. Schon gar nicht von einer Welt, die der Ökonomie gehorcht. In seinem Buch "An die Lebenden" schrieb er: "Es kommt heute darauf an, sich in der Echtheit des eigenen Daseins zu entdecken, selbst wenn es schlecht gelebt wird und die kleinste Illusion ihr oft vorgezogen wurde - da das Verlangen nach einem anderen Leben eben schon dieses Leben ist." Verborgene Blätter

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Doris Dörrie "Die Welt einatmen" Zwischen Buddhismus und Kamikaze Die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Das Kalenderblatt 11.05.1848 Johannes Rebmann entdeckt den Kilimandjaro und keiner glaubt ihm ein Wort Von Simon Demmelhuber Doris Dörrie - "Die Welt einatmen" Autorin: Silke Wolfrum / Regie: Eva Demmelhuber Schon in ihrer Kindheit in Hannover entstand Doris Dörries Liebe zum Erzählen und zum Reisen. Beides gehört bei ihr eng zusammen, denn aus der Beobachtung der Umgebung schöpft sie ihre zahlreichen Romane, Geschichten, Kolumnen und Drehbücher. Je fremder die Umgebung, desto besser. Bekannt wurde "Deutschlands erfolgreichste Regisseurin", wie der Spiegel 1986 titelte, durch die Dreiecks-Komödie "Männer". Doch die Komödie blieb nicht ihr einziges Genre, zumal eines ihrer gern bearbeiteten Themen der Tod und die Vergänglichkeit des Lebens ist. Begeistert aufgenommen wurde auch ihr Film "Kirschblüten - Hanami" mit Elmar Wepper in der Hauptrolle des verwitweten Ehemanns, der in Japan die Träume seiner verstorbenen Frau nachlebt. Japan ist Dörries zweite Heimat geworden, viele ihrer Filme spielen dort. Immer wieder suchen ihre Figuren das Glück, mühen sich ab, scheitern und finden dann in der Feier des Augenblicks vielleicht so etwas wie Frieden. Doris Dörrie selbst versucht schreibend das Leben zu genießen und ein Stück weit festzuhalten - eine Überlebensstrategie, die sie in ihrem Buch "Leben, schreiben, atmen" allen empfiehlt. Zwischen Buddhismus und Kamikaze - die Symbolwelt der japanischen Kirschblüte Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Christiane Klenz Sie gehört zum Japan-Klischee wie der Samurai oder die Geisha: Sakura no hana - die Kirschblüte! Jedes Jahr im Frühjahr gehen Bilder durch die Weltpresse, auf denen Massen von Japanern zu sehen sind, die unter duftigen Kirschbäumen den Frühling begrüßen. Doch die Kirschblüte ist in Japan mehr als ein Picknick-Anlass oder ein kitschiges Dekor auf Hello-Kitty-Accessoires. Seit 1.000 Jahren steht sie auch in Verbindung zum Buddhismus, als das Symbol der Vergänglichkeit alles Irdischen. Denn sobald die Kirsche ihre vollste und schönste Blüte erreicht hat, beginnt sie auch schon, diese Blüten zu verlieren. Während früher weise Mönche und verträumte Hofdamen die Kirschblüte in melancholischen Versen priesen, besingen heutige Popsongs die Sakura-no-hana als Symbol für die erste Liebe oder die erwachenden Zukunftsträume moderner Teenager. Für die jungen Kamikaze-Piloten jedoch, bedeutete die Kirschblüte das Ende all ihrer Hoffnungen. Die japanische Regierung wollte Nippons Söhne in der Blüte ihrer Jugend fallen sehen "wie Kirschblüten" und schickte sie in mit Kirschblüten bemalten Flugzeugen und mit Kirschblüten bekränzt auf ihre letzte Reise in den Tod ... Erstsendung: BR 2013 Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

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Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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