Features

Sonntag 11:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Der Wahrheit verpflichtet Über den Machtverlust des Journalismus Von Tom Schimmeck Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Die Auswirkungen auf öffentliche Meinung und Demokratie sind erheblich. Mancherorts müssen Journalist auf Journalisten und den Journalismus" diagnostiziert Arthur Gregg Sulzberger, Herausgeber der New York Times, "auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information, auf demokratische Grundwerte, auf das Konzept der Wahrheit an sich". Wie kam es dazu? Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Zerstören Konkurrenzdruck und Sparzwang die Qualität ihrer Berichterstattung? Macht sie selbstverliebtes Storytelling, das auch vor Fälschungen nicht zurückschreckt, unglaubwürdig? Was ist wahr, was fake? Mit welchen Methoden werden Fakten überhaupt überprüft? In vielen Ländern verliert das Publikum zunehmend sein Vertrauen in die klassischen Medien. Längst bieten neue Plattformen, vor allem im Internet, "alternative Fakten", die perfekt auf Geist und Lebensgefühl ihrer jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sind. Fakten werden dort gezielt durch Emotionen ersetzt, Wahlkämpfe per WhatsApp oder Facebook gesteuert. Das ARD radiofeature beleuchtet die Erosion medialer Wahrheit in Zeiten grassierender Empörung, viral verbreiteter Verschwörungstheorien und massenhafter Fälschung an konkreten Beispielen und lässt Journalisten aus aller Welt zu Wort kommen. Aufnahme des SWR 2020 Wiederholung: 27.01. 20.04 Uhr

Sonntag 11:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: "...der Wahrheit verpflichtet" Über den Machtverlust des Journalismus Von Tom Schimmeck SWR 2020 Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Schon erklären Autokraten klassische Medien und ihre Macher zu "Feinden des Volkes". Mancherorts müssen Journalisten um ihr Leben fürchten, werden verhaftet oder ermordet - auch in Europa. Einen "weltweiten Angriff auf Journalisten und den Journalismus" diagnostiziert A. G. Sulzberger, Herausgeber der New York Times, "auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information, auf demokratische Grundwerte, auf das Konzept der Wahrheit an sich". Wie kam es dazu? Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Zerstören Konkurrenzdruck und Sparzwang die Qualität ihrer Berichterstattung? Das ARD radiofeature beleuchtet die Erosion medialer Wahrheit in Zeiten grassierender Empörung an konkreten Beispielen und lässt Journalisten aus aller Welt zu Wort kommen. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Liebe in Zeiten der Schichtarbeit Von Marcel Raabe und Manuel Waltz (Produktion: DLF 2019) Die Entrümpelung eines leerstehenden Hauses in einem früheren Leipziger Arbeiterviertel fördert ein unscheinbares Notizheftchen von 1989 zutage. Es ist randvoll gekritzelt mit Liebesschwüren, Kochrezepten und vergeblichen Verabredungsversuchen. Offenbar hat ein junges Paar - werdende Eltern - versucht, über das Heft nicht nur Kontakt zu halten, sondern im asynchronen Takt der Schichtarbeit eine Beziehung zu führen. Sind die Notizen privat oder ein Zeitdokument? Die Frage steht im Raum, als plötzlich der erwachsene Sohn des Paares auftaucht, und damit auch seine Mutter.

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Eine Frage des Anstands - Der englische Schriftsteller John le Carré Von Thomas David Aufnahme des WDR 2020 Der 1931 geborene britische Schriftsteller John le Carré ist seit fast sechzig Jahren ein scharfsinniger Zeitchronist und für viele seiner Leser der unangefochtene Meister des Agententhrillers. Mit "Federball" hat er gerade die aufregende Geheimdienstgeschichte zum Brexit geschrieben. Anlässlich der Veröffentlichung von "Federball", dem tatsächlich schon 25. Roman von John Le Carré, hat der Journalist Thomas David den inzwischen 88-jährigen Schriftsteller in London besucht. Wieder einmal steht der berühmte britische Geheimdienst im Mittelpunkt seiner Geschichte. Es geht um das Schicksal Großbritanniens und natürlich um Verrat. Hauptfigur ist ein in die Jahre gekommener britischer Agent, der vor dem Hintergrund der eskalierenden Brexit-Verhandlungen sich selbst Rechenschaft über seine persönliche Loyalität ablegt. Kurze Zeit vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union erzählt John le Carré, der mit bürgerlichem Namen David Cornwell heißt, von seinen europäischen Wurzeln und spricht über einen historischen Showdown, der für ihn nicht nur politische Fragen aufwirft, sondern auch nicht minder brisante Fragen nach dem persönlichen und politischen Anstand stellt.

Sonntag 15:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: "...der Wahrheit verpflichtet" Über den Machtverlust des Journalismus Von Tom Schimmeck SWR 2020 Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Schon erklären Autokraten klassische Medien und ihre Macher zu "Feinden des Volkes". Mancherorts müssen Journalisten um ihr Leben fürchten, werden verhaftet oder ermordet - auch in Europa. Einen "weltweiten Angriff auf Journalisten und den Journalismus" diagnostiziert A. G. Sulzberger, Herausgeber der New York Times, "auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information, auf demokratische Grundwerte, auf das Konzept der Wahrheit an sich". Wie kam es dazu? Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Zerstören Konkurrenzdruck und Sparzwang die Qualität ihrer Berichterstattung? Das ARD radiofeature beleuchtet die Erosion medialer Wahrheit in Zeiten grassierender Empörung an konkreten Beispielen und lässt Journalisten aus aller Welt zu Wort kommen. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 18:04 Uhr HR2

ARD-Radiofeature

Der Wahrheit verpflichtet | Ein Feature über den Machtverlust des Journalismus | Tom Schimmeck Viele Journalisten und ihre Medien sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert. Schon erklären Autokraten klassische Medien und ihre Macher zu "Feinden des Volkes". Mancherorts müssen Journalisten um ihr Leben fürchten, werden verhaftet oder ermordet - auch in Europa. Einen "weltweiten Angriff auf Journalisten und den Journalismus" diagnostiziert Arthur Gregg Sulzberger, Herausgeber der New York Times, "auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information, auf demokratische Grundwerte, auf das Konzept der Wahrheit an sich".

Sonntag 19:30 Uhr SWR2

SWR2 Mehrspur

Radio reflektiert Mit Wolfram Wessels In "Mehrspur. Radio reflektiert" geht es ums Radio, ums Radiomachen, um Feature und Hörspiel - wie in dem Internetprojekt Dokublog.de auch. Deshalb werden hier die Beiträge von der Seite einmal im Monat gesendet. Neben den Dokublog-Features und -O-Tönen enthält die Sendung Essays, Analysen, Meinungen und Neues aus der Welt des Radios.

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Die Sprache aber bleibt Treibsand Eine Spurensuche mit dem Schriftsteller und Totengräber Mario Schlembach Mit Johannes Silberschneider und Irina Wanka. Feature von Nikolaus Scholz "Nicht genügend, Themenverfehlung!", hieß der handschriftliche Vermerk unter der ersten Deutschschularbeit, die Mario Schlembach fehlerfrei abgab. Er hatte - anstelle der geforderten klassischen Erörterung - einen inneren Monolog verfasst. Auch sein erster Roman "Dichtersgattin" ist quasi ein innerer Monolog, der Ende November 2019 am Innsbrucker Kellertheater uraufgeführt wurde. Im Mittelpunkt des Stückes steht die kunstsinnige und ins Burgtheater vernarrte Hedwig, die sich in den Kopf gesetzt hat, als Muse ihres Gatten zu reüssieren, wie einst Alma Mahler-Werfel. In den zwei Jahrzehnten, die zwischen diesen beiden inneren Monologen vergangen sind, liegen ein Sommerjob als Postler, eine dreimonatige Weltreise, der Grundwehrdienst beim Bundesheer und Studien der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie der Philosophie und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Auch hatte Mario Schlembach seinem Vater - den Totengräber von Sommerein - seit der Kindheit bei der Arbeit assistiert und während des Studiums als Bestattungshelfer auf verschiedenen Friedhöfen Wiens gearbeitet. Den pragmatischen Umgang mit dem Tod verarbeitete der auf einem Aussiedlerhof aufgewachsene Bauernsohn in seinem zweiten Roman "Nebel", in dem Mario Schlembach in die Untiefen des menschlichen Lebens führt.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr

Samstag Montag